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JOY Chorfahrt nach Reutte (Tirol) 2.- 6. Oktober 2002,
das waren 750 Meter Anstieg nach einer nächtlichen Busfahrt, ein
"bäriger" Empfang im Hotel Maximilian und beeindruckende Erlebnisse vom
Land und seinen Menschen. Mittwochs um 22:00 Uhr ging es mit einem
großen Bus nach Reutte. Praktischerweise hatte Gabriele Geburtstag und
ließ es sich nicht nehmen, mit einigen Kisten Sekt mit uns darauf
anzustoßen. Da der Bus auch noch sehr bequem und mit allen erdenklichen
Annehmlichkeiten ausgestattet war, wurde es eine entspannende Nachtfahrt mit
einer Verfrühung von fast zwei Stunden.
Nach einem hervorragendem,
die Lebensgeister weckenden Frühstück, bei dem wir dann auch 3
Motorradfahrer(in) unseres Chores trafen und dem Einchecken im Hotel stand uns
die erste Bewährungsprobe bevor. Bei strahlendem Sonnenschein gings es zu
Fuß (aber ohne Gilbert Fuß) 750 Höhenmeter bergauf und
teilweise mit dem Lift auf den Hahnenkamm. Da auch die Liftfahrer am Gipfel
einen größeren Rundweg wanderten, waren am Ende alle ziemlich
erschöpft. Aufgemuntert wurden wir von Gabi Koch der Chefin im Hotel
Maximilian. Wir durften abends bei der Vernissage eines italienischen Malers
singen und wurden mit leckerem Essen verwöhnt. Und dann vergingen die Tage
und Nächte (nur am ersten Abend kamen wir früh ins Bett) wie im
Flug:
Am Freitag wanderten wir nach der Chorprobe und einer Rundfahrt um
Reutte um den Plansee. Zwischendurch konnten wir uns in die Geheimnisse des
Orgelspielens in einer wunderschönenen Kirche einweihen lassen. Gilberts
Frage: wie spielt man eigentlich "Großer Gott wir loben Dich"?
klärte uns dann auch darüber auf, woher der Ausdruck kommt, alle
Register zu ziehen, so wird das nämlich gespielt. Abends gab es dann einen
kurzweiligen Auftritt im Hotel Maximilian mit der Blaskappelle Ehenbichl.
Für einen ausgefallenen Posaunisten spielte unser Michael bei der Kappelle
mit. Besondere Begeisterung aber löste ein italienischer Hotelgast aus,
der bei unserem Mitsinglied "Heart and Soul" das Improvisationstalent eines
echten Jazzers bewies.
Am Samstag gab es ein geteiltes Programm:
Freizeit mit Shopping in Reutte oder Aufstieg zur Burg. Nach der Chorprobe und
kleiner Mahlzeit ging es dann zum Gottesdienst in die Kirche St. Anna. Nach dem
Gottesdienst gaben wir noch ein Kirchenkonzert. Die beeindruckende
Atmosphäre, das freundliche Publikum und die hervorragende Akustik haben
allen Sängerinnen und Sängern viel Freude bereitet.
Am Sonntag
ging es dann nach einer Mattinee im Krankenhaus wieder zurück nach
Frechen. Wegen zahlreicher Staus konnten wir die Verfrühung der Hinfahrt
ausgleichen und kamen mit zwei Stunden Verspätung in Frechen an.
Diese Chorfahrt war wiederum ein einmalig schönes Chorerlebnis.
Die fröhliche Stimmung im Chor und das freundschaftliche Miteinander
müssen besonders erwähnt werden. Danke an Guido, der alles
hervorrragend organisiert hat, danke an alle, die geholfen haben, besonders an
Gabi Koch vom Maximilian, die mit ihrem Team sehr viel zum Erfolg dieser "echt
bärigen Chorfahrt" beigetragen hat.
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