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14.3.1998 Konzert in Hasselsweiler. Kann ein defekter
Bus auch Spaß machen?Am 14.03.1998 hatte der Junge Chor Frechen beim
MGV Hasselsweiler Titz anläßlich eines Jubiläums dieses Chores
einen Auftritt, der sich von den übrigen Auftritten stark unterscheiden
sollte. Erstmals wollte der Chor in einem angemieteten Bus gemeinsam anreisen.
Zumindest die eingeplanten Sängerinnen und Sänger erschienen
pünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Das gleiche konnte man von dem
Transportmittel nicht behaupten. Die Stimmung war jedoch angesichts der von
einigen Sängern in weiser Voraussicht mitgebrachten Flaschen Sekt und Wein
nicht schlecht.
Mit einer Verspätung von ca. 30 Minuten machten
sich dann ca. 45 Sänger in dem dann doch noch erschienenen Bus frohgelaunt
auf zu einem in jeder Hinsicht unvergeßlichen Abend. Da vereinbart war,
nach unserem Auftritt noch etwas mit den Chor-Kollegen des Gastgeberchores zu
feiern, richteten wir uns auf einen längeren Aufenthalt ein. Unsere
Einladung beruhte nicht zuletzt auf unserem modernen Repertoire. Doch auch der
Gastgeberchor erfreute uns und die anwesenden Gäste mit einem
abwechslungsreichen Programm. Im weiteren Verlauf des Abends traten auch noch
mehrere Einzelkünstler auf, deren Klasse zum Erfolg des Abends
beitrugen.
 Als dann gegen Mitternacht die Rückkehr angetreten werden
sollte, gab es ein kleines Problem. Der Bus wollte beim besten Willen nicht
anspringen. Dies konnte jedoch in Anbetracht des bisherigen erfolgreichen
Verlaufes des Abends nicht dazu beitragen, die Stimmung wesentlich zu
verschlechtern. Als dann bereits ein Ersatzbus bestellt war, gelang es mit
freundlicher Unterstützung der anwesenden freiwilligen Feuerwehr den
Pannenbus zu starten. Die Rückfahrt war geprägt durch die
ausgelassene Stimmung und die Tatsache, daß wir trotz der
fortgeschrittenen Stunde noch nicht genug hatten und daher noch mehrere Lieder
anstimmten. Alles in allem war es ein gelungener Abend.

Ach ja,
wir sind an diesem Abend auch aufgetreten. Bemerkenswert war hieran nicht nur
die Tatsache, daß unser Chorleiter es mal wieder geschafft hat, die
anwesenden Gäste mit einzuspannen. Unvergeßlich wird auch der
Zeitpunkt kurz vor der Abreise bleiben, als wir unseren Guido entgeistert
anschauten, weil er uns aufforderte, zum Abschied noch einmal aufzutreten und
ein bisher von uns noch nie aufgeführtes Lied trotz eines bei einigen
Sängern angestiegenen Feuchtigkeitspegels zum besten zu geben. Da auch
dies gelang, kann man diesen Abend nicht nur als gelungen, sondern auch als
erfolgreich bezeichnen.
Volker Schulte
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